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Datum:
09.05.2019
Zeiten:
20:00-22:00
Ort:
ev. Gemeindezentrum Petruskirche, Gemeindesaal
Kontaktperson:
Dr. Dieter Kaufmann,Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Telefon:
08171-62026

Briefe aus dem letzten Kriegsjahr 1944/1945

Ein General, ein Gefreiter und eine Mutter von vier Kindern schreiben über ihre Erwartungen und Ziele Heute blicken wir auf das Geschehen des letzten Krieges aus zeitlicher Distanz. Wir fragen uns: wie konnte es zu all den Untaten kommen, in deren Folge ganze Länder verwüstet wurden und Millionen unschuldiger Menschen ihr Leben, ihre Heimat oder ihren Besitz verloren? Unsere Vorfahren waren doch keine schlechteren Menschen als wir? Die meisten Kriegsteilnehmer mochten nach 1945 nicht über ihre Erlebnisse während der Nazizeit sprechen. Deshalb weiß die Nachkriegs-Generation eigentlich wenig, vor welchen Entscheidungen ihre Vorfahren standen, welche Ziele sie anstrebten und was sie vermuteten oder wussten. An diesem Abend werden persönliche Briefe aus einem Nachlass vorgelesen. Ein 45-jähriger Familienvater geht notgedrungen zum Militär; sein Bruder, der General, mahnt zum Durchhalten; seine Frau sorgt pragmatisch vor, um den erwarteten Zusammenbruch mit ihren vier Kindern zu überstehen. Die getrennte Familie bleibt beisammen, weil sich die Eltern regelmäßig - die hier verlesenen - Briefe schreiben. Dazu wird das Zeitgeschehen in Umrissen erläutert.

Referent: Rainer Anton, Rainer Anton (Jahrgang 1943) ist der jüngste Sohn der hier beschriebenen Familie.

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