Gedanken zum Palmsonntag              
Um die Gedanken zum Palmsonntag von Pfarrer Büchler zu hören klicken sie hier.              
Tulpen mittel                      

Gebet

Guter Gott,

du allein weißt, was dieser Tag wert ist.
Ich habe manches getan und manches versäumt.
Ich habe einiges versucht und einiges davon nicht vollendet.
Ich bin den Meinen auch manche Liebe schuldig geblieben.
Ob dieser Tag seinen Ertrag bringt,
weiß ich nicht.
Ich und Andere sehen es und du siehst es auch.
Ich lege diesen Tag in deine Hand.
Am Abend dieses Tages werde ich von der Nacht umgeben sein.
Aber ich weiß,
dass ein neuer Morgen kommt und die Sonne aufgeht:
dann darf ich wieder neu beginnen,
jeden Tag neu in deiner Liebe und deinem Licht.
Das zu wissen tut gut. Amen
(nach J. Zink)

               
               
Schlehe Kreuz mittel                 

Fürsorge füreinander tragen bedeutet in diesen Krisenzeiten möglichst wenig direkte Kontakte haben zu anderen Menschen und vor allem zuhause bleiben. Ein solch durch äußere Not erzwungenes Verhalten ist uns fremd, klingt unmenschlich und dennoch ist es notwendig, um Gesundheit und Leben zu schützen. 

Begegnung in Notzeiten kann aber dennoch geschehen durch Worte, die Nähe und Begegnung schaffen.

Solche Gedanken, Worte und vertraute Bilder finden Sie hier auf unserer Homepage oder auch in den zahlreichen TV- und online-Angeboten.  

Wenn persönliche Gespräche notwendig sind, stehen wir Ihnen auch zur Seite. Wir sind erreichbar unter der Telefonnummer des Pfarramtes 08171- 62026 oder unter den Telefonnummern der Pfarrer.

         
         

 

               
   

Liebe Gemeindemitglieder,

in einer Zeit der Unsicherheit und unklaren Veränderungen kann es gut tun, einem vertrauten Bild und zuversichtlichen Worten zu begegnen. Deshalb habe ich als Bild unsere Himmelsleiter aus der Petruskirche ausgewählt. 

Sehr viele jüngere und ältere Menschen erleben diese Tage ungewohnter Maßnahmen von Seiten der Verantwortlichen als bedrängend. Manch eine(r) spürt jetzt besonders die eigene Dünnhäutigkeit oder die der anderen und den unsicheren Boden unter den Füßen. Das kann eine große seelische  Belastung wachrufen, die auch ihre Zeit benötigt, bis sie sich wieder beruhigen darf und beruhigen kann. 

Mit einer solchen Belastung ist sorgfältiger und behutsamer umzugehen, als mit der Sorge, man bekäme nichts mehr zu essen oder Materialien müssten gehortet werden.

Bitte achten Sie auf ihre psychische Gesundheit für sich selbst, ihre Kinder, ihre(n) Partner.        

In Gedanken und im Gebet verbunden verbleibe ich auch im Namen meiner Kollegen

Pfr. Th. Heckel, Pfr. Chr. Moosauer und Kollegin Diakonin M. Kleemann

Ihr und Euer Georg Bücheler

       
                      Lichterleiter schmalklein
               
               

 

Aktuelle Information:

Aufgrund der aktuellen, sich zuspitzenden Situation wegen der Corona-Pandemie haben die diensthabenden Pfarrer in Absprache mit den Vertrauensleuten kurzfristig beschlossen, über den KV-Beschluss vom letzten Donnerstag hinaus Gottesdienste in der Petruskirche und in der Versöhnungskirche bis auf weiteres abzusagen.

In Absprache mit den Vertrauensleuten sehen wir es als notwendig, das Pfarrbüro bis auf weiteres zu schließen. Die Sekretärin S. Draschkowitsch hält den Telefon-mail-Dienst aufrecht. Telefonisch kann am Montag, Dienstag, Mittwoch und Freitag von 9 – 12 Uhr das Pfarrbüro kontaktiert werden.Bitte wenden Sie sich an das Pfarrbüro unter 08171-62026

Außerdem werden alle Veranstaltungen und Treffen bis auf Weiteres abgesagt oder verschoben. Das betrifft im Besonderen die Ausflüge, Konzerte und Wendeltreppentermine, sowie die Treffen der Krabbelgruppe, der Jugend, des Freizeitclubs, des Singkreises und der Senioren.

Taufen und Trauungen werden bis auf Weiteres verschoben, die Konfirmandenkurse ausgesetzt.

Bezüglich der Verteilung des aktuellen Gemeindebriefs ergeht in dieser Woche eine gesonderte Nachricht!

Gehen Sie mit Gottes Segen durch diese Zeit und bleiben Sie gesund.
Ihre Kirchengemeinde

 

Aktuelle Information für den Kindergarten: (aktualisiert 23. März 2020)

Liebe Eltern,

wie Sie alle mitbekommen haben, besteht seit dem 16. März 2020 bis einschließlich 19. April 2020 ein durch die Staatsregierung angeordnetes Betretungsverbot für Kindertageseinrichtungen.

Von diesem Betretungsverbot ausgenommen sind neben den Mitarbeitern der Einrichtungen lediglich Kinder, deren Erziehungsberechtigte beide in systemkritischen Berufen tätig sind, bzw. bei Alleinerziehenden das erziehungsberechtigte Elternteil.

Sollten sie davon betroffen sein, ist hierüber dem Kindergarten eine Erklärung abzugeben Kinderbetreuung - aktuelles Formular-Erklaerung-Notbetreuung, die sie zusammen mit weitergehenden Informationen - etwa dazu, was systemkritische Arbeitsplätze sind- auf der Homepage des Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales finden: Information Staatsregierung  aktualisiert

Das ganze Team des Kindergarten und die Kirchengemeinde Geretsried wünschen Ihnen als Eltern und Ihren Kindern in dieser Zeit viel Kraft, Geduld, Zuversicht, Umsicht und Gottes Segen. Bei allen Fragen stehen wir Ihnen gern unter der Email kiga.geretsried@elkb zu den üblichen Öffnungszeiten zur Verfügung und versuchen Ihre Fragen zu beantworten.

An dieser Stelle finden Sie neue Informationen, sobald sich die Situation ändert. Bitte schauen Sie hier regelmäßig nach Änderungen.

Herzliche Grüße

Ihr Nicole Niemann mit dem Team des Kindergartens

Liebe Eltern,

seit dem 23.03.2020 können alle Beschäftigten in der Gesundheits- oder Pflegeversorgung auch dann eine Notfallbetreuung in Anspruch nehmen, wenn nur ein Elternteil in diesen Bereichen beschäftigt ist.
Das Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales führt hierzu aus:
Die Gesundheitsversorgung umfasst beispielsweise neben Krankenhäusern, (Zahn-) Arztpraxen, Apotheken und den Gesundheitsämtern auch die Kassenärztliche Vereinigung und den Rettungsdienst einschließlich der Luftrettung. Hier geht es aber nicht nur um Ärzte und Pfleger, sondern um alle Beschäftigten, die der Aufrechterhaltung des Betriebs dienen: Dazu zählt etwa auch das Reinigungspersonal und die Klinikküche. Die Pflege umfasst insbesondere die Altenpflege, aber auch die Behindertenhilfe, die kindeswohlsichernde Kinder- und Jugendhilfe und das Frauenunterstützungssystem (Frauenhäuser, Fachberatungsstellen/Notrufe, Interventionsstellen).
In den sonstigen Bereichen der kritischen Infrastruktur gilt weiter die bestehende Rechtslage: Es kommt auf beide Elternteile an, bzw. bei Alleinerziehenden auf den oder die Alleinerziehende.
Bitte informieren Sie uns einen Tag vorher per Email, wenn Sie abweichend von der bisherigen Situation eine Notfallbetreuung in Anspruch nehmen möchten, damit wir den Bedarf entsprechend planen können.

Wir wünschen Ihnen als Eltern und Ihren Kindern insbesondere unter den Bedingungen der verschärften Ausgangsbedingungen viel Geduld und Kraft, aber auch viel Freude und Vergnügen in der gemeinsam verbrachten Zeit.

Ihr KindergartenTeam

 

Stellungnahme des Kirchenvorstands der evangelischen Kirchengemeinde in Geretsried zu den Morden eines rechtsextremen Täters in Hanau

• Der Kirchenvorstand als öffentlicher Vertreter der evangelischen Gemeinde in Geretsried trauert um die muslimischen Opfer des Mordanschlags und fordert Solidarität und Schutz für unsere Mitbürger anderen Glaubens und anderen
kulturellen Hintergrunds
• Die Morde von Hanau sind eine Folge der rechtsextremen und rassistischen Sprache, die sich in unserer Gesellschaft zunehmend verbreitet
• Als evangelische Gemeinde in Geretsried wollen wir an einem toleranten und friedlichen Miteinander mitwirken, unabhängig von kulturellem Hintergrund und Glauben.

Die Morde von Hanau zeigen, wie aus verrohter und rassistischer Sprache für Einzelne der Boden bereitet wird, solche Ideologien und Hassworte in Taten umzusetzen. Die Tat steht für eine Zäsur, die eine klare Sprache und Position aller Demokraten fordert:

Wer heute noch eine Partei wählt, die rechtsextremes und völkisches Gedankengut verbreitet, stellt sich außerhalb von Demokratie und eines  christlichen Menschen- und Gesellschaftsbildes.

Politische Vertreter, die in unserer Gesellschaft rechtsextreme Sprache und Gedankengut äußern, müssen sich eine Mitverantwortung für diese schreckliche Tat zurechnen lassen.

Die Grenzen des Sagbaren scheinen sich in unserem Land derzeit zu verschieben. Jeder Einzelne in der Gemeinde und jeder Mitbürger in Geretsried kann mit einem klaren Entgegentreten gegen den alltäglich geäußerten Rassismus in der direkten Umgebung mithelfen, der rechten Hetze zu begegnen.

Klarheit in der Sprache ist nötig: Die Morde von Hanau sind keine fremdenfeindlichen, sondern rassistische Taten. Die Opfer sind zum großen Teil Mitbürger, die hier geboren sind oder schon seit mehreren Generationen mit uns Tür an Tür leben.

Die Morde von Hanau müssen für uns als evangelische Gemeinde in Geretsried Auftrag sein, daran mitzuarbeiten, dass sich so ein Ausbruch rassistischer Gewalt nicht wiederholt. Wir stehen für ein offenes, tolerantes Miteinander in einer Gemeinschaft unter Gleichen, unabhängig von kulturellem Hintergrund und Glauben.

 

  

 

 

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